Dienstag, 28. Januar 2014

Ausgrenzung

Ausgrenzung von Kindern mit Typ1 Diabetes in Kindertagesstätten und das Leben hinter den Kulissen. Bloß keine Schwäche zeigen!
Keiner will es hören, lesen, oder sehen, wenn es einen selber nicht betrifft. Man hört so viele verschiedene Dinge und jeden Tag aufs Neue bemerkt man, dass man doch ein besonderes wenn nicht sogar behindertes Kind zu Hause hat. In der Gesellschaft hört man oft „ach Diabetes, na das ist ja kein Problem, das ist doch keine Behinderung“. Als starke Mutter wird man dem auch immer zustimmen um bloß nicht als schwach da zustehen. Ich bin es leid, denn in anderen Situationen merkt man wiederrum sehr deutlich, dass man ein behindertes Kind zu Hause hat. Merke!!! Jedes Kind kann an Diabetes Typ1 erkranken, daran zu erkranken hat nichts damit zu tun, dass man eine falsche Ernährung gewählt hat. Von einem auf den anderen Tag ändert sich das Leben schlagartig und es trifft dich mit voller Härte und wie ein Blitz. Du wirst ins soziale Abseits geschossen und im schlimmsten Fall musst du deinen Job sogar aufgeben. Hätte ich meine Frau, meine Tochter, meine Mutter und meine Freundin nicht, die mir immer wieder helfen und die Betreuung mit übernehmen, dann müsste auch ich Hartz4 in Anspruch nehmen, denn ich hätte alleine gar nicht die Kraft in meinen beiden Jobs arbeiten zu gehen. ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Angefangen hat es vor drei Jahren, in der Kita war der Vertrag schon unterschrieben, mein Glück. Nach der Erkrankung hat man mir sofort geraten mir eine Tagesmutter zu suchen, da man in der Integrationskita noch keine Erfahrung mit Diabetes hat. Ich verneinte dies und meinte, dass mein Sohn ein normales Kind ist, welches in einen normalen Kindergarten gehen kann. Integrationsstatus sollte nicht nur Kindern mit einer Lernschwäche und Kindern vorbehalten sein die von zu Hause keine Liebe bekommen und psychisch auffällig sind. Gerade den wirklich behinderten und kranken Kindern die nicht im Ansatz etwas für ihre Krankheit können, sollte ein solcher Platz offen stehen. ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Das kam nicht gut an, seit diesem Tag renne ich hier in Berlin gegen Windmühlen. Alle meine Vorschläge zu einer Veränderung werden ohne einen Versuch ob es möglich ist mit einem NEIN abgeschmettert. Es gibt klare Anweisungen, in denen es auch Erzieherinnen erlaubt ist Insulin zu verabreichen, aber auch dies wurde von der Kita meines Sohnes nicht mal in Betracht gezogen. Ein NEIN ist schneller ausgesprochen als sich näher damit zu beschäftigen. ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Da läuft das Kind den ganzen Tag im schlimmsten Fall mit 25er Werten rum, nur weil die Leitung nicht in der Lage ist über den Tellerrand zu sehen und den wirklich engangierten Erzieherinnen durch eine Schulung zu erlauben, dass im Notfall auch Insulin verabreicht werden darf. Wenn das Kind in einen Unterzucker mit Bewusstlosigkeit fällt darf die Glukosespritze nicht verabreicht werden, obwohl diese selbst von Laien bedient werden darf. ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Auf Ausflügen muss man als Mutter immer mit, oder in Kauf nehmen, dass das Kind mit Überzucker durch den Park läuft weil man sich als verantwortungsbewusster Deutscher erlaubt arbeiten zu gehen und in diesem Fall dann nicht gleich vor Ort sein kann, weil man einen Arbeitsweg von einer Stunde hat. Im aller schlimmsten Fall wird das Kind so ausgegrenzt das es an dem Tag in eine andere Gruppe muss, damit für die Kontrolle der Werte vor Ort gesorgt ist. Dabei wäre es so einfach. Insulin über eine Pumpe zu verabreichen ist überhaupt kein Problem, aber den Erzieherinnen (so gern sie es auch übernehmen würden) sind die Hände gebunden, denn sie dürfen es nicht. Als Mutter eines Diabetikers kannst du nicht frei arbeiten gehen, denn das Handy hast du immer in der Hosentasche weil du befürchtest, dass gleich ein Anruf kommt. ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Als Typ1 Diabetiker hast du keine Lobby in Deutschland. Mütter laufen am Rande des Wahnsinns, sind überfordert aber immer noch ganz stark um bloß nicht als schwach gesehen zu werden, denn Diabetes ist überhaupt kein Problem, laut Aussage der Gesellschaft. Ich bin jetzt an einem Punkt wo ich das Gefühl habe, alleine nicht mehr weiter zu kommen. Unser Diabetologe hat mir schon mehrfach eine Kur angeboten weil ich einfach fertig bin. Ich gehöre trotz des Diabetes meines Sohnes zu den Workerholicern die einfach nicht auf ihre Arbeit verzichten können. Wenn ich selbst krank bin, dann steht das an letzter Stelle und auch mit dem Kopf unter dem Arm schleppe ich mich noch auf die Eine oder an die andere Arbeitstelle. Die Gesellschaft hat großes Glück, denn wenn ich so weiter mache, dann benötige ich sicher keine Rente mehr. Dann beiße ich ins Gras wenn ich 67 bin, völlig fertig vor Sorge um meinen Sohn und fertig von all der Arbeit die dennoch gemacht werden muss. ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Gestern erst bin ich auf dem Weg nach Hause in Tränen ausgebrochen, wieder spüre ich Ausgrenzung und es wird mir schmerzlich bewusst gemacht, dass mein Kind behindert ist. Im März steht eine Kitaübernachtung an und es war im Gespräch, dass mein Sohn nicht als Kitakind daran teilnimmt sondern als Begleitperson einer Erzieherin. Diese Erzieherin weiß wie man einen Katheter legt, wie man Insulin über eine Pumpe verabreicht und wieder wurde es von den Obrigkeiten mit einem schlichten NEIN abgeschmettert. ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Ich habe mir kein behindertes Kind gewünscht mir wurde diese Bürde auferlegt. ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Die Gesellschaft will wenn es gut für sie ist und sie damit bestimmte Dinge abschmettern und begründen kann ein behindertes Kind??? Machen wir das Kind doch zu einem behinderten Kind, aber nicht nur wenn die Gesellschaft es möchte! ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Ich könnte hier noch viel mehr schreiben, ich glaub für ein Buch würde es schon reichen. Wie oft bin ich in den drei Jahren nach Hause gegangen und habe in einer Ecke meine Tränen getrocknet. Ich bin schließlich stark!

Kommentare:

  1. Schrei es raus!!!!

    Geh der Öffentlichkeit auf die Nerven!

    Nur so erreichst Du was, mache ich ja auch mit einem Kind das seinen Behindertenstatus hat weil man es so schön einfach an den Chromosomen fest machen kann.

    Unsere Gesellschaft muss lernen, dass es NORMAL nicht gibt und dass man aus festgefahrenen Gleisen raus muss.

    Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, kämpfen tut gut und man erreicht auch etwas damit, denn viele tropfen machen einen Ozean

    Martina

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  2. Wobei ich sagen muss, dass Denise bisher keine Ausgrenzung erfahren hat. Sie hat die Diagnose ja 4 Monate nach Einschulung bekommen. Klar, da waren erst mal viele Gespräche mit der Schule angesagt. Integrationshelferin habe ich abgelehnt (ich habe meine Gründe dafür). Abe rich muss auch sagen, dass wir in der GS von Denise superviel Glück haben. Die Lehrer sind so engagiert und der Schulleiter auch. Sie tun alles Menschenmögliche, damit Denise ein weitgehend normales Schulleben hat. Die Kommunikation ist sehr gut und wenn irgendwas mit Denise ist, bin ich zur Stelle und darf jederzeit natürlich auch in die Klasse oder die Schulveranstaltung.
    Insulinverarbreichung bzw. die Kontrolle der Pumpe habe ich den Lehrern erklärt, entsprechende Forumlare sind unterschrieben, damit auch im Fall der Fälle die Lehrer Medis oder Insulin verabreichen dürfen.
    Das alles bedarf aber Menschen, die sich auch dafür interessieren und nicht gleich abbocken. Aber es geht!!!!!!

    Dafür mussten wir für den Behindertenausweis für Denise vor Gericht ziehen. Aber.....gestern haben wir das Urteil bekommen...es wurde ein GdB von 50H zugesprochen.
    Nur Schade, dass man sich dafür erstmal einen Anwalt holen muss....

    Gerade bei Kindern mit einem besonderen Bedarf lohnt es sich zu kämpfen. Immer und immer wieder!

    " Ich habe mir kein behindertes Kind gewünscht mir wurde diese Bürde auferlegt. "...wie wahr"! Und vor allem haben sich unsere Kinder die Krankheit nicht ausgesucht!!!! Sie sind nicht gefragt worden. Und sie haben es doch eh schon schwer genug mit allem was die Diabetes mit sich bringt!

    Als ich gegen den Erstbescheid für Denise Behindertenausweis Einspruch einlegte, meinte das Amt lapidar im Schreiben, meine Tochter wäre so fit, sie könne sich ihre Broteinheiten selbst ausrechnen.

    Ja sicher doch. Und dann mit Kommazahlen multiplizieren. Sie ist ja auch schon ---damals---- 7 Jahre alt. War ich so sauer, als ich das gelesen habe....
    Menschen ohne Sinn und Verstand schreiben so etwas! Das war dann der Zeitpunkt, das Ganze einer Anwältin zu übergeben.

    Nun warten wir, ob wir die Insulinpumpe behalten dürfen. Die Testphase ist abgelaufen....mal schauen, ob ich da auch wieder auf die Barrikaden gehen muss...

    LG und alles alles Gute dem kleine Zuckermann

    Heide

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  3. Liebe Sweete, ich kann jedes Wort in Deinem Beitrag blind unterschreiben - genau das sind auch meine Erfahrungen!!! Mein Sohn (8) wurde wegen seiner Diabetes im Hort nicht betreut und gäbe es keine Schulpflicht, hätten die Lehrer auch am Liebsten NEIN gesagt.Von einem Tag zum anderen stürzt Dein Lebe ins soziale Aus. Dein Kind erfährt ab da, dass es nicht nur eine Krankheit mit lebenslangen Einschränkungen ungefragt zu meistern hat, sondern genau dafür auch noch ausgestoßen und weggeschickt wird. Als Mutter wird Dir gleichzeitig die Möglichkeit entzogen, für den (inzwischen auch deutlich teureren) Lebensunterhalt zu sorgen. Von einem Tag zum anderen wirst Du ins soziale Nichts katapultiert und hattest noch nicht mal Zeit, die Krankheit ansich zu begreifen und anzunehmen. Am meisten hat mich erschüttert, wie empathielos, Menschen sein können, die nur durch ein bisschen Mehraufwand, ein bisschen mehr Verantwortung einem von nun an nie wieder normalem Leben ein Stück Normalität ermöglichen könnten, aber die "fremdes Elend" kein Stück berührt.
    Aber es gab auch die Anderen, die sehr wohl Mehraufwand, mehr Verantwortung und auch eigene Ängste in Kauf nahmen und mich und meinen Sohn nach besten Kräften unterstützt haben und noch tun. Dafür bin ich sehr dankbar. Dir wünsche ich, dass es davon auch viele in deinem Leben gibt!

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  4. Deine kleine Schwester28. Januar 2014 um 13:35

    Ich bewundere dich jeden Tag...ich habe absoluten Respekt vor dir.... du bist ein absoluter Kämpfer... ich bin stolz auf dich...du hast soviel Stärke und versuchst Olli ein, soweit es geht, völlig normales Leben zu ermöglichen....

    Auch wenn es nur Worte sind, sie kommen von Herzen...

    Ich hab dich gaaaaaanz gaaaaaanz doll lieb ♡

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  5. Hallo,auch ich kann dich sehr gut verstehen,denn mein Sohn bekam die Diagnose mit 4Jahren...er war glücklich in seinem Kindergarten,bis er nach dem stationären Aufenthalt wieder dort hingehen wollte....der O-Ton der Leiterin war:Das ist uns zuviel Verantwortung,ihr Sohn darf hier nicht mehr hin!!! Und dass obwohl alle Erzieherinnen eine Diabetesschulung erhalten hatten!!Wir waren sooo verzweifelt,mein Sohn fühlte sich von seinen Freunden verstoßen und ich musste stark sein und ihm einen neuen Weg zeigen...eine andere Kita...andere Freunde....und er hat all das bewundernswert gemeistert.Mitlerweile ist er 9 Jahre alt,zählt zu den Klassenbesten und ist mit seiner Insulinpumpe sehr zufrieden.Ich bin alleinerziehend,berufstätig,und habe ein krankes Kind....aber all das macht mich jeden Tag stärker!! Denn ein behindertes Kind ist vorallem eins :EIN KIND !!! Ich wünsche allen denen ähnliches passiert viel Kraft !!!

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  6. Schlimm, meine Tochter hat kein Diabetes und ist sonst auch gesund. In unserem Fall ist sie ein Intagrationskind mit Förderbedarf Schwerpunkt lernen. Wenn auch nur mit leichten Schwierigkeiten und eigentlich versteht es keiner, warum sie diesen Status hat. Aber da gibt es auch keine Abstufungen. Ich schimpfe also nicht auf derselben Ebene wie du. Jedoch ist es so blöd, dass überall die tolle Förderung gelobt wird. Im Alltag sieht es leider anders aus. Sobald das Kind aus der Norm fällt, ob nun krank oder nicht muss man seinen Job aufgeben. Medizin studieren. Pädoge, Logopäde, Physiotherapeut und Taxifahrer werden. Schade, dass Leuten nicht so geholfen wird wie es sein müßte. Bereitschaft ist da. Manchmal. Eingeschränkt von höheren Institutionen. Ungerechtigkeit sucht seinesgleichen.
    Viel Kraft und Einsicht an den richtigen Stellen wünsche ich dir.
    Stephie

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  7. Also ich habe mit knapp 5 Jahren Diabetes bekommen und meine Kindergärtnerinnen haben darin absolut kein Problem gesehen. Die haben sich von meiner Mutter damals erklären lassen wie das funktioniert, haben mit mir vor dem Essen immer gemessen und auch zwischendurch und mich, wenn der BZ zu hoch war einmal nach draußen eine Runde durch den Garten rennen geschickt.
    Bei meinen Lehrern war und ist (bin jetzt 17) das auch so. Mein erster Klassenlehrer hat sich ein paar mal privat mit uns getroffen und sich erklären lassen was er tun muss und auch immer drauf geachtet dass er Traubenzucker oder ähnliches mit dabei hatte wenn wir Kinder spielen gegangen sind oder einen Ausflug gemacht haben. Und bei meinen heutigen Lehrern ist das auch so dass die alle bescheid wissen und im Lehrerpult was haben falls ich selbst mal nichts gegen UZ dabei hab oder es nicht reicht.
    Natürlich ist es schrecklich was mit deinem Sohn passiert ist, aber ich finde man sollte jetzt auch nicht so eine Hetzjagd starten, weil es sehr viele Menschen gibt die das genaue Gegenteil sind und tun, das sollte meiner Meinung nach nicht so verallgemeinert werden, auch wenn ich selbstverständlich nachvollziehen kann dass du sehr verärgert bist.
    LG

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    1. Hallo Anonym, ich freue mich, dass du so positiv berichtest. Leider ist es in DL und auch in anderen Ländern nicht die Regel. Ich verallgemeinere nicht, ich berichte lediglich. Wenn du meinen Mail und Nachrichtenaccount lesen könntest, dann würdest du dich wundern wie viel Menschen ebenso betroffen sind. Gerade vor kurzem hat eine Mutter die Kündigung für ihren Kitaplatz erhalten, obwohl das Kind weiter betreut werden müsste, da sie berufstätig ist. Eltern bekommen nur eine mindest Anzahl an Teststreifen mit den Worten "dann müssen sie ihr Kind weniger messen". Ich denke, dass hier nur Leute mitreden können und Verstädnis entwickeln wenn sie eben solche Probleme haben. Probleme die ich nicht habe, interessieren mich schließlich nicht. ;) Ich möchte ein Stück weit aufklären, weil auch Sätze wie " was Diabetes, dann muss ihr Kind aber ganz schön dick sein" einfach weh tun. Es schmerzt wenn man auf der Straße schräg angeschaut wird, weil man BZ mißt. Ich könnte ein Buch schreiben, dabei sind wir erst seit knapp vier Jahren dabei. Ich denke aber das ich mir sehr wohl ein Urteil über Recht und Unrecht bilden kann.

      Viele Grüße Sweete

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